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Dieses Projekt wird von der Europäischen Kommission kofinanziert. Die vorliegende  Publikation gibt allein die Ansichten des Autors wieder und die Europäische Kommission kann für jedwede Nutzung der Inhalte nicht zur Verantwortung gezogen werden.

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Projektzusammenfassung

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Für die MigrantInnen ist das Beherrschen der Landesprache ihres Aufnahmelandes die allerwichtigste Voraussetzung ihrer gesellschaftlichen Integration. Dennoch zögern viele, an formellen oder auch informellen Kursen teilzunehmen. Daraus ergibt sich die eindeutige Notwendigkeit, Methoden des informellen Spracherwerbs zu unterstützen, die den Bedürfnissen der MigrantInnen entgegenkommen und ihnen den Zugang zum Erlernen der Sprache des Aufnahmelandes erleichtern.

Um das Problem anzugehen, wird das Projekt eine Methodologie erarbeiten, die bereits existierende Praktiken des informellen Lernens ( Sprachencafé, TANDEM, Cyber-Sprachencafé) an die besonderen Bedürfnisse der MigrantInnen anpasst und drei Webtools entwickeln, die den MigrantInnen Unterstützung im Lernprozess bieten (Cybercafé, Datenbank für Materialien zum Spracherwerb und informelle Online-Sprachencommunity). Weiterhin hat sich das Projekt zur Aufgabe gestellt, regionale Netzwerke für Akteure in den Partnerregionen zu schaffen, die dann in der Lage sein werden, den Prozess auf lokaler Ebene aber auch per Online- und Offline-Netzwerkarbeit in ganz Europa zu fördern und am Laufen zu halten.

Hauptzielgruppen des Projekts sind einerseits die Endnutzer (MigrantInnen, Migrantenorganisationen und die Nichtregierungsorganisationen, die mit MigrantInnen arbeiten), andererseits die Organisatoren der Lernsitzungen (Moderatoren, Restaurants, Cafés, Kulturzentren).

Der Teilnehmerkreis des Projekts setzt sich aus 9 Partnern aus 6 Ländern (Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Deutschland) zusammen. Dazu gehören auch alle Akteure des Bereichs (Migrantenorganisationen, Nichtregierungsorganisationen, die mit MigrantInnen arbeiten, Einrichtungen, die Sprachkurse erteilen, lokale Netzwerke, Stiftungen zum informellen Lernen, innovative KMU mit Erfahrungen im ICT-bezogenen Lernen.

Der geplante Effekt des Projekts besteht darin, dass das informelle Lernen seitens der MigrantInnen deutlich an Intensität zunehmen soll, ebenso die Anzahl der MigrantInnen, die an Sitzungen des informellen Spracherwerbs teilnehmen. Schließlich soll die zu erlernende Sprache seitens der MigrantInnen deutlich besser beherrscht werden, was letzten Endes deren Chancen bezüglich ihrer gesellschaftlichen Integration erhöhen wird.