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Metikos European Project

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Dieses Projekt wird von der Europäischen Kommission kofinanziert. Die vorliegende  Publikation gibt allein die Ansichten des Autors wieder und die Europäische Kommission kann für jedwede Nutzung der Inhalte nicht zur Verantwortung gezogen werden.

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Ziele

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-    Das generelle Ziel des Projekts ist es, die soziale Integration von Einwanderern in die Europäischen Gesellschaften zu fördern.
-    Das spezifische Ziel, mit dessen Hilfe das allgemeine Ziel erreicht wird, besteht darin, die Sprachfertigkeiten in der Sprache des Aufnahmelandes zu verbessern.

Entsprechend der Meinung der Projektpartner ist angesichts der Abneigung der Einwanderer, formelle und nicht formelle Kurse zu besuchen, der effektivste Weg zur Erreichung des oben genannten Zieles die Förderung informeller Methoden des Fremdsprachenerwerbs sowie deren Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse der MigrantInnen.

Deshalb besteht das Hauptziel des Projekts darin, eine Methodologie für den informellen Fremdsprachenerwerb zu entwickeln, indem bereits existierende Methoden informellen Sprachenlernens (Sprachencafé, TANDEM, Cyber Café) aufgegriffen und an die spezifischen Bedürfnisse von Einwanderern angepasst werden.

Dieser Prozess wird unterstützt sowohl durch die Einführung eines Curriculums für die genannten spezifischen Sprachkurse (was dem ganzen Prozess mehr Struktur gibt und die wissenschaftliche Begleitung der Lernergebnisse erleichtert), als auch durch die Ermittlung bereits vorhandenen, frei zugänglichen, unterstützenden, passenden  Materials sowie die Erarbeitung zusätzlicher, unterstützender Lehr- und Lernmaterialien für den Fall, dass das bereits Vorhandene nicht von ausreichender Qualiät ist.

Das Projekt hat weiterhin das Ziel, Web Tools zu entwicklen, die die Einwanderer beim Lernprozess unterstützen:

1.    ein Internet-“Cybersprachencafé” für MigrantInnen, in dem Lerner und Muttersprachler des Aufnahmelandes mithilfe von Synergie-web-2.0-Tools miteinander kommunizieren können.

2.    eine Datenbank, die es Nutzern möglich macht, unterstützendes Material für Lerner, die die Sprache des Gastlandes erlernen, zu speichern, und zwar geordnet nach Kategorien wie beispielsweise zu ihren jeweiligen eigenen Sprachen, zum Thema und zum Schwierigkeitsgrad.

3.    eine Online-Community zum Sprachenlernen für MigrantInnen, wo die Lerner Tools zur Kommunikation nutzen können, um sowohl mit anderen Lernern  als auch mit den Moderatoren interaktiv zu agieren, die die Sprachencafé-Gruppen leiten bzw. mit diesen an einer Tandem-Lernsitzung teilnehmen.

Schließlich hat das Projekt zum Ziel, regional den informellen Sprachenerwerb innerhalb der Migrantennetzwerke voranzutreiben. Dies schließt alle Akteure ein (auch Ehrenamtliche, die als “Kumpel” fungieren und das Erlernen der Landessprache durch MigrantInnen außerhalb der eigentlichen Lernsitzungen unterstützen), um Kontakte zwischen ihnen zu fördern und zu erleichtern, aber auch einen positiven Schneeballeffekt herzustellen, der den ganzen Prozess dann von selbst am Laufen halten wird.